Der Gallische Hahn
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Im Mittelalter erhielt der Hahn eine christliche Bedeutung: Er galt als Symbol der Wachsamkeit, weil er den Sonnenaufgang ankündigt. Durch die Geschichte von der Verleugnung des Petrus wurde er außerdem zu einem religiösen Symbol und deshalb auf Kirchtürmen zum Wetterhahn.
Dann kam mit Henri IV. mit “Henri Le Bon” (1589 bis 1610) das Wahlversprechen, dass jeder Franzose am Sonntag seinen Gockel im Topf haben sollte. „Poule au pot“ („Huhn im Topf“) ist untrennbar mit dem französischen König Heinrich IV. von Frankreich verbunden. Es ist weit mehr als ein Gericht – es wurde zum Symbol für Frieden und Wohlstand. Das Wahlversprechen funktionierte, das Land erholte sich weil es dem König gelang, Frankreich 14 Jahre aus Kriegen fernzuhalten.
Handcolorierter Holzschnitt – jedes Stück ein Unikat. Gedruckt auf DIN A4 handgeschöpftem Bütten in sehr kleiner Auflage von maximal 30 signierten Exemplaren. Auf Wunsch auch mit persönlichem Gruß.

